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Radiale Stosswellentherapie

Radiale Stoßwelle – eine schnelle, einfache Anwendung mit direkter Rückmeldung des Patienten
























Die radiale Stoßwellen-Therapie (RSWT) ist eine Methode der Behandlung oberflächlicher orthopädischer Störungen, die sich in den letzten 20 Jahren entwickelt hat. Mit Hilfe eines im Handstück beschleunigten Projektils wird eine mechanische Druckwelle erzeugt, die über einen Applikatorkopf auf den menschlichen Körper übertragen wird und sich im Gewebe ausbreitet.
Die mechanische Energie wird vom Gewebe absorbiert und nimmt mit zunehmender Entfernung vom Ort der Einkoppelung ab. Durch den mechanischen Stress werden im Gewebe Reaktionen ausgelöst, die positiven Einfluss auf eine Vielzahl von orthopädischen und neurologischen Krankheitsbildern haben kann.

Anwendungsspektrum
Als radiales Stoßwellentherapie-System ist enPuls Version 2.0 klassischerweise ideal im Einsatz bei oberflächlichen orthopädischen Problemen wie zum Beispiel bei:

▪ Insertionstendopathien (Tennis-Golfer-Ellenbogen)
▪ Sehnenaffektionen (Fersensporn)
▪ chronischen Reizzuständen
▪ hypertonen Muskelsystemen (Wirbelsäule)
▪ myofaszialen Syndromen (Triggerpunkte)


softshot – Impuls






























Die radile Stosswelle erzeugt mit Hilfe eines relativ schweren Projektils und einer vergleichsweise niedrigen Aufprallgeschwindigkeit eine spezielle Stoßwelle – die enPuls Version 2.0 „softshot“-Stoßwelle.
Die Energie wird im Wesentlichen durch das Volumen des Impulses getragen und nicht durch die hohe Amplitude und den extrem kurzen Anstieg, wie bei vergleichbaren Druckluftgeräten.

Hierbei wird vorausgesetzt, dass auch die bei druckluftbetriebenen radialen Stoßwellen-Geräten erzeugten Stoßwellen mit Anstiegszeiten von ca. 3,5 µs und den typischerweise verwendeten Energieeinstellungen, das Gewebe ohne eine Formveränderung der abgegebenen Welle passieren, da die Belastung innerhalb der Trägheits- und Elastizitätsmodule der passierten Gewebe liegt.

Anders als bei der fokussierten Stoßwelle mit Anstiegszeiten von weniger als 100 ns, bei denen es zu einer gewollten Aufsteilung der Welle im Gewebe mit nachfolgender Kavitation und Gewebezerstörung kommt, ist es bei bei den radialen Stoßwellen nicht der potenzierende Effekt, sondern lediglich die Energiemenge, welche die reaktiven Prozesse auslöst.
Durch den langsameren Anstieg der Welle (ca. 13,5 µs) und die deutlich niedrigere Spitzenamplitude vermeidet enPuls Version 2.0 das typische „Peitschenschlag“-ähnliche Gefühl der Stoßwelle und ist daher von Patienten besser zu tolerieren.